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| Berichte + Kommentare
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Wünsche für 2009
Bei einer guten Tasse Espresso lässt es sich entspannt nachdenken. Zum Beispiel über das Jahr 2009. Man hat gute Vorsätze, aber auch Wünsche an das neue Jahr. Ich auch...
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Ein verrücktes Jahr 2008
"Bin ich Moses oder der Propheten einer oder wächst mir Gras in der Tasche?", fragte am Anfang des Jahres 2008 Wirtschaftsminister Michael Glos bei der Vorstellung seiner Jahresprognose - die sehr schnell zur Makulatur wurde. Dabei konnte wirklich keiner ahnen, was für ein verrücktes Jahr dieses Jahr 2008 werden würde. Oder hätten Sie am Anfang des Jahres gedacht, dass Ihnen mal die Worte Finanzkrise, Rettungsschirm oder Kreditklemme von den Lippen kommen?
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Krisenchronik
"Die weltweite Krise berührt auch Deutschland. Finanzielle Exzesse ohne soziales Verantwortungsbewusstsein, das Verlieren von Maß und Mitte mancher Banker und Manager – wahrlich nicht aller, aber mancher – das hat die Welt in diese Krise geführt. Die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt", sagt Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache. Na ja, man kann auch genauer werden. Hier eine Chronik der Finanzkrise.
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Süßes Gift
Die OPEC kürzt die Fördermenge, und trotzdem sinkt der Ölpreis weiter. Klingt wie eine gute Nachricht, hat aber einen Pferdefuß. Denn zu billig ist auch nicht gut...
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Pulver verschossen
Die US-Notenbank Fed hat die Leitzinsen faktisch auf Null gesenkt und damit alle Mittel der herkömmlichen Geldpolitik auf einmal verpulvert. Eine Verzweiflungstat?
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Schöne Momentaufnahme
Dass uns und der Welt eine dicke Rezession droht, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und bislang war es immer so, dass Deutschland aus jeder Rezession mit einem höheren Sockel an Arbeitslosen herausgekommen ist. Das könnte diesmal anders werden...
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Das Märchen vom Exodus
Nach wie vor hält sich in Deutschland das hartnäckige Vorurteil, die
deutsche Wirtschaft befände sich in einer Art Massenexodus, die gesamte
Produktion werde ins Ausland, in Billiglohnländer verlagert, bis hierzulande
nur noch Fritten- und Dönerbuden übrig bleiben. Natürlich ist das ein
Vorurteil.
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Gletscher gucken bringt nichts
Deutsche
Frauen kriegen weltweit am wenigsten Kinder. Für eine stabile
Bevölkerung müsste jede Frau 2,1 statt 1,36 Kinder
gebären. Doch niedrige Geburtenraten sind kein
unausweichliches Schicksal. (Soll ich stolz darauf sein? Teile dieses Kommentars hat der Vatikan auf seinen Online-Seiten in Italienisch, spanisch und rumänisch zitiert...) Mehr.
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Die
Leute mit dem Röntgenblick
Die
Firma Smiths Heimann in Wiesbaden- Erbenheim ist
Weltmarktführer im Aufspüren von Waffen und
Sprengstoff. Es gibt praktisch keinen Flughafen auf der Welt, in dem
nicht Heimann- Geräte stehen. Mehr.
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Der
Stammtisch und die Globalisierung
An deutschen Stammtischen gedeihen
dumpfe Parolen gegen Ausländer am besten. Dagegen gibt es
freilich jede Menge Daten und Fakten, die Vorurteile widerlegen.
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Buchtipps
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Sex, Drugs & Economics
Eine
nicht alltägliche Einführung in die Wirtschaft von
Diane Coyle. Keine Angst - dieser Buchtipp gilt nicht einem
Möchtegern-Kultbuch, wie es vielleicht das Cover suggerieren
mag. Eine der üblichen Einführungen in die
Volkswirtschaftslehre ist es allerdings auch nicht... Mehr.
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Deutsches Haus - Eine Einrichtungsfibel
Ein Buch, das man nicht unbedingt haben muss – aber
andererseits eine sehr vergnügliche Plauderei über die Wohnbefindlichkeiten der
Deutschen. Kapitelweise zu lesen, verkürzt die gefühlte Fahrzeit z. B. in der
Straßenbahn enorm. Peter Richter schaut den Deutschen beim Wohnen zu – vom Kinderzimmer bis zum
Grab. Mehr.
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Gegen den Mainstream
Zwei Bücher, die mit der
Wirtschaftspolitik der letzten 30 Jahre aufräumen. Der eine Autor versucht, seine Kollegen zu überzeugen, der andere kommt sehr viel populärer daher... Mehr.
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Die
Kunst des stilvollen Verarmens
Ein
Leben mit Stil ist nicht vom Kontostand abhängig, sagt der
Autor Alexander von Schönburg. Und weil wir sowieso bald alle
verarmen werden, ist es besser, sich schon jetzt mit Würde und
klugem Verzicht darauf vorzubereiten. Ein Ratgeber, wie man ohne Geld
reich wird... Mehr.
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Von Erdbeeren und Weltwirtschaftsgipfeln...
...und anderen Zumutungen des 21. Jahrhunderts. Eine bissige Kritik des kanadischen Erfolgsautors John R. Saul. Sie gilt den Helden der Geschichte, den Politikern, den Experten, den Technokraten, den Managern, den Wirtschaftswissenschaftlern im Allgemeinen und der Harvard School of Business und der Chicago School of Economics im Besonderen: ein sehr kurzweiliges, unterhaltsames, witziges, aber nie auf platten Humor setzendes Buch.
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Die
Zukunft der Weltwirtschaft
Lester Thurows neuestes Buch
trägt im Deutschen den etwas anmaßenden Titel "Die
Zukunft der Weltwirtschaft" - etwas, was auch der angesehene Professor
für Wirtschaftswissenschaften am renommierten Massachusetts
Institute of Technology in Cambridge nicht voraussehen kann, wie er
selbst zugibt. Im Amerikanischen heißt sein Werk "Fortune
favors the Bold", also etwa: "Das Glück gehört dem
Tüchtigen" - und das trifft seine zentrale Aussage viel besser.
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US-Imperium - Eine Seifenblase
Der
Titel des Buches verrät natürlich schon, wohin die
Reise geht. George Soros reiht sich ein in die prominente Liste von
Autoren, die sich die Politik der USA und ihres Präsidenten
aufs Korn genommen haben. Mehr.
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Das Ende der Arbeit - und ihre Zukunft
Jeremy
Rifkin hat sein Buch "Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft" schon 1995
veröffentlicht. Der Gründer der Foundation of
Economic Trends in Washington D.C. hat die zweite Auflage lediglich mit
einer neuen, rund 40 Seiten starken Einleitung versehen. Sie versucht,
neuere Entwicklungen zu berücksichtigen und mehr dem
Untertitel des Buches gerecht zu werden, der da lautet: Neue Konzepte
für das 21. Jahrhundert. Mehr.
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Mit dem
Streichholz in die Scheune
In
seinem Buch schildert Tim Berners Lee, wie er 1991 am
Europäischen Labor für Teilchenphysik CERN in Genf
die erste Web-Software entwickelte - vor allem die Web-Sprache html.
Zwei Jahre später folgte eine gigantische Explosion. Schade
nur, dass sein Buch recht lieblos und schlampig ins Deutsche
übersetzt worden ist...Mehr.
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Deutsche
Pleiten
Ein
Buch des Kölner Soziologen Erwin K. Scheuch und seiner Frau
Ute. Ein Streifzug durch die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik,
ihre größten Management- Fehler und Skandale. Man
könnte das Buch auch "Nieten in Nadelsteifen" nennen, wenn es
diesen Titel nicht schon gäbe.Mehr
Last update 4. Januar 2009

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